Aktuelles


Reisebericht: Das Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien

Am 01.Oktober versuchte der spanische Staat erfolglos, aber mit brutaler Polizeigewalt zu verhindern, dass Menschen zu einer Wahl gehen. Es war das Referendum über die Unabhängigkeit Kataloniens. Dabei handelt es sich keineswegs um nationalistischen Seperatismus, sondern um eine emanzipatorische Bewegung, die der spanische Staat nicht ohne Grund versucht gewaltsam niederzuringen. Gleich am nächsten Tag kam es in der Region zum Generalstreik für die Unabhängigkeit. Seit dem spitzt sich die Lage weiter zu.

Genoss_innen von der Interventionistischen Linken und von sozialen Zentren aus Baden-Württemberg, die zum Referendum nach Barcelona gefahren sind, erklären die Hintergründe und berichten von ihren Erfahrungen.

am Freitag, 20.10.2017
ab 20 Uhr
im SWK, Fritz-Salm-Str. 10, 68167 Mannheim

Eintritt frei
Wegbeschreibung: http://swk-mannheim.de/kontakt/
Facebook-Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/1976380895974255/


Solidarität mit den Hausbesetzer*innen der Hafenstraße 66!

Das Wohnprojekt SWK Mannheim solidarisiert sich mit den Hausbesetzer*innen des Bündnis WGDS (Wem gehört die Stadt?), die am 05.08.2017 das Haus in der Hafenstraße 66 im Jungbusch besetzt hatten. Die Forderung von günstigem Wohnraum und Räumen für soziale, kulturelle und politische Projekte in Zusammenarbeit mit der Nachbarschaft unterstützen wir. Auch unser Projekt ist mit ähnlichen Zielen gestartet und konnte 2016 erfolgreich auf dem Turley Areal eingeweiht werden.

Da die Besetzer*innen der Hafenstraße 66 ihr Projekt für den Verbund des Mietshäuser Syndikat vorschlagen, bieten wir unsere Unterstützung an. Auch wir konnten unser Projekt nach diesem Modell realisieren – selbstverwaltet durch die Mieter*innen, anschubfinanziert über Direktkredite von Freund*innen und Unterstützer*innen, solidarisch in einem großen Verbund Gleichgesinnter.

Wir konnten in den Jahren der Planung und Umsetzung viele Erfahrungen sammeln, die wir gerne weitergeben möchten. Obwohl wir neu gebaut haben, nach modernem KFW 70 Energiestandard und ohne auf Komfort und ausreichend Platz zu verzichten, haben wir es geschafft, einen Kaltmiete-Preis von 7,80 € zu erreichen. Kommerziell orientierte Investoren werden dazu nicht in der Lage sein.

In Stadtteilen, in denen Investor*innen die Preise nach oben treiben und alteingesessene Mieter*innen vertrieben werden, kann das Mietshäuser Syndikat mit seiner Idee der Selbstverwaltung eine gegenläufige Entwicklung begünstigen, ohne dass die Stadt als Investor oder Projektentwickler aktiv werden muss.

Wir wünschen den Hausbesetzer*innen und den Vertreter*innen der Stadt erfolgreiche Verhandlungen und stehen bei Fragen zum Mietshäuser Syndikat gerne beratend zur Seit.

Der Bewohnerverein des Wohnprojekt SWK
Solidarischer Wohn- und Kulturraum Mannheim


Turley Fest 2017 – Wir sind dabei!

TURLEY FEIERT“ –  Das neue Quartier lädt am Samstag, 15. Juli 2017 zu einem bunten Sommerfest rund um den grünen Turley Platz ein. Zwischen ehemaligen Kasernengebäuden, frischen Baugräben und herausgeputzen Neubauten bietet das Fest ein buntes Programm für Groß und Klein.

SWK beteiligt sich mit einem Programm am Nachmittag bis in die frühen Abendstunden. Im Haus zeigen wir die Filme, Das ist unser Haus, ein Film über das Mietshäuser Syndikat und Wa(h)re Heimat, ein Kurzfilm über den Abriss der Sozialwohnungen in der Carl-Benz-Straße, den Widerstand und die Folgen für die Betroffenen.

Zeitplan im SWK
15:00 Wir haben geöffnet
18:00 Kurzfilm Wa(h)re Heimat (11 min.)
19:00 Film Das ist unser Haus (64 min.)
20:30 Kurzfilm Wa(h)re Heimat (11 min.)

In unserer Kneipe gibt es kühle Getränke, die ihr auf unserer sonnigen Terrasse zur Musik von DJ Nadz (Drum’n’Bass) genießen dürft. Vor unserem Haus steht die Kleinkunstbühne, das Bühnenprogramm findet ihr weiter unten.

Weitere Infos zum Turley Fest und das gesamte Programm findet ihr im Flyer der MWSP, hier als PDF-Dokument Flyer-Turley-Fest (PDF) oder als Grafik:

 


Rückblick und Bildergalerie Fritz-Salm-Straßenfest

Am 22. April feierten wir gemeinsam mit Nachbar*innen, Feund*innen, politischen Parteien und Organisationen das Fritz-Salm-Straßenfest. Es war die symbolische Einweihung unserer Straße, die nach dem Widerstandskämpfer Fritz Salm benannt ist. Neben vielen Redebeiträge, Grußworten und Musik wurde eine Gedenktafel enthüllt, die nun allen Passant*innen ermöglicht, sich über die Widerstandskämpfer*innen und Nazi-Gegner zu informieren, nach denen die Straßen des Turley Areals benannt sind – neben Fritz Salm sind das Marianne Cohn, Eva Herrman, Heinrich Wittkamp und Samuel J. Turley, nach dem die US-Armee die Kaserne benannt hatte.

Außer von SWK wurde das Straßenfest unterstützt von AK Antifa Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen KV Mannheim, Die Linke KV Mannheim, DKP KV Mannheim, JUZ Friedrich Dürr, SJD-Die Falken KV Mannheim, VVN-BDA KV Mannheim sowie die Wohnprojekte Dreizehn Hektar Freiheit und UmBau² Turley. (mehr …)


Fritz-Salm-Straßenfest am 22. April 2017

Kundgebung zur feierlichen Einweihung der Fritz-Salm-Straße

Samstag, 22. April 2017

ab 15 Uhr

auf der Kreuzung Fritz-Salm-Straße / Marinne-Cohn-Straße

auf dem Areal der ehemaligen Turley Kaserne

Zur Einweihung der Fritz-Salm-Straße findet am 22. April 2017 ein Straßenfest auf der Kreuzung Fritz-Salm-Straße/Marianne-Cohn-Straße statt. Der Gemeinderat hatte 2014 beschlossen, die Straßen auf dem Areal der ehemaligen Turley Kaserne nach WiderstandskämpferInnen zu benennen, darunter eine auf Vorschlag der VVN-BdA und auf Antrag von Grünen und Linken nach Fritz Salm, der in den 1930er Jahren als Mitglied des Kommunistischen Jugendverbands in der Neckarstadt gegen den Nazi-Terror Widerstand leistete.
 
Neben Musik, Redebeiträgen, einer Lesung und Filmbeiträgen zum Thema, wird im Rahmen der Veranstaltung auch eine Gedenktafel für den Mannheimer Antifaschisten und Widerstandskämpfer Fritz Salm aufgestellt.
 
Für kalte Getränke, Kaffee und Kuchen am Nachmittag sowie Salate und Gegrilltes am Abend ist gesorgt.

Fritz Salm Ende der 70er Jahre, Foto: Heinz Krüger

Programm

  • Moderation: Markus Sprengler & Klaus Dollmann
  • Grußworte von Prof. Dr. Ulrich Nieß (Leiter des Stadtarchiv Mannheim), Gerhard Fontagnier (Bündnis 90/Die Grünen) und Thomas Trüper (Die Linke)
  • Fritz Reidenbach (VVN-BdA) spricht zum Leben und politischen Wirken von Fritz Salm
  • Michael Timmermann liest aus dem Buch „Im Schatten des Henkers“
  • Filmbeiträge zu Fritz Salm und dem antifaschistischen Widerstand in Mannheim
  • Musik: Bernd Köhler und der Chor Gegenwehr, Metulski (Liedermacher) und Arkestra Convolt (Weltmusik global, quer, instrumental)
  • Infostände, kühle Getränke, Kaffee & Kuchen, Gegrilltes & Salate am Abend

Fritz SalmVeranstalter: Vorbereitungskreis Fritz-Salm-Straßenfest, unterstützt von AK Antifa Mannheim, Bündnis 90/Die Grünen KV Mannheim, Die Linke KV Mannheim, DKP KV Mannheim, JUZ Friedrich Dürr, SJD-Die Falken KV Mannheim, VVN-BDA KV Mannheim sowie die Wohnprojekte Dreizehn Hektar Freiheit, SWK und UmBau² Turley.

Weitere Infos:

Wegbeschreibung
Straßenbahn Linie 4 oder 5, Haltestelle „Bonifatiuskirche“
Zugang über Grenadierstraße, dort geht die Fritz-Salm-Straße ab
Das Fest findet auf der Kreuzung Fritz-Salm-Straße/Marianne-Cohn-Straße statt

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Filmveranstaltung: „Projekt A. Eine Reise zu anarchistischen Projekten in Europa“

Donnerstag 06.04.17, Beginn 19:30
im SWK, Fritz-Salm-Straße 10, 68167, Mannheim

„Projekt A“ ist ein Dokumentarfilm über die politische Idee der Anarchie und ihre konkrete Umsetzung in sehr unterschiedlichen Projekten: Auf einer spannenden Reise durch Europa besuchen die Dokumentarfilmer Marcel Seehuber und Moritz Springer (A-Projekt-Kollektiv) u.a. das „Internationale Anarchistische Treffen“ in St. Imier in der Schweiz (mit 3000 Teilnehmer*innen), die anarchosyndikalistische Gewerkschaft „Confederación General del Trabajo“ in Barcelona, den besetzten und zum öffentlichen Park umfunktionierten Parkplatz „Parko Narvarinou“ in Athen und das in München sehr erfolgreiche „Kartoffelkombinat“. Protagonist*innen einer sehr vielfältigen, anarchistisch inspirierten Szene kommen zu Wort. Der Dokumentarfilm zeichnet ein Bild von Anarchie jenseits der Klischees vom Chaos stiftenden, Steine werfenden Punk. Vielmehr geht es den Anarchist*innen in dieser Dokumentation um eine konstruktive, weitestgehend vom Staat emanzipierte Weiterentwicklung gesellschaftlichen Miteinanders. Mehr Infos: http://projekta-film.net

Die Filmveranstaltung findet im Vorfeld der IV. Anarchistischen Buchmesse Mannheim vom 21. bis 23. April 2017 im Jugendkulturzentrum Forum statt. Über 30 libertäre Verlage und Ausstellende sind vertreten. Angeboten werden rund 25 Lesungen, Vorträge und Workshops. Theater, Konzerte, Café, vegane Gerichte sowie Übernachtungsmöglichkeiten und Kinderbetreuung vervollständigen das Messeprogramm. Mehr Infos: http://buchmesse.anarchie-mannheim.de


„Zwischen Frieden und schmutzigem Krieg“ – Ein politischer Reisebericht durch Kolumbien

Donnerstag 13.04.17, Beginn 19:00
im SWK, Fritz-Salm-Straße 10, 68167, Mannheim

Seit 2012 steht die konservative Regierung um den kolumbianischen Präsidenten Santos in Friedensverhandlungen mit der bewaffneten Guerilla-Organisation FARC-EP, die bis heute nicht nur weite Teile der ruralen Gebiete Kolumbiens kontrolliert, sondern auch nennenswerten Rückhalt in der Landbevölkerung hat. Im Juni diesen Jahres verkündeten beide Seiten einen Durchbruch bei den Verhandlungen, der ein mögliches Ende des seit den 60er Jahren schwelenden bewaffneten Konflikts in Kolumbien einläuten könnte. Die Guerilla, die sozialen Bewegungen und Menschenrechtsorganisationen sehen in einem Ende der bewaffneten Auseinandersetzungen eine Chance für eine grundlegende Veränderung der Gesellschaft. Andere Teile der Linken, z.B. die kleinere Guerilla-Organisation ELN stehen dem Projekt kritischer gegenüber. Daneben schwebt über dem Friedensprozess das Damoklesschwert es Paramilitarismus, der von den Gegnern des Friedensprozesses unterstützt wird und auf dessen Konto immer wieder politische Morde an Oppositionellen gehen. Doch was sind die Ursachen des bewaffneten Konflikts – wer sind historische und aktuelle Akteure? Was steht hinter dem Paramilitarismus? Sind die Guerilla-Organisationen wirklich – wie der kolumbianische Staat nicht Müde wird zu betonen – Drogenkartelle?

Jan Schwab schreibt für das Lower Class Magazine, die junge Welt (jW) und andere linke Medien zu internationalen Themen. Er hat vor kurzem Kolumbien bereist und hatte vor Ort die Möglichkeit mit Akteuren der sozialen Bewegungen ins Gespräch zu kommen.


Veranstaltungen im Herbst/Winter 2016

mitspieler-flyer-a6_wohnen-1Mittwoch 16. und Freitag 18. November

Theater: MitSpieler

Das Projekt „MitSpieler“ bringt Menschen mit und ohne Behinderung unter dem Projektthema „Nachbarschaft und selbstbestimmtes Wohnen“ zusammen.

In einem neu geschaffenen Wohnquartier in Mannheim, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam leben, wird das Projekt „MitSpieler“ angeboten. Im gemeinsamen Theaterspiel lernen sich die Nachbarn besser kennen und ihren Wünschen und Ideen Raum geben.

Über mehrere Monate trafen sich die Teilnehmer*innen des Projekts im Jugendkulturzentrum FORUM und im SWK. Eigene Szenen sind entstanden, welche im Rahmen einer Werkschau präsentiert werden.

Projektseite der KulturMacher: http://www.kultur-macher.de/projekte/mitspieler-impulse-inklusion-2015/

Werksaufführungen am Mittwoch 16. und Freitag 18. November
Beginn jeweils 19:00 Uhr. Eintritt frei.

 

tdgw_plakat_webDienstag, 22. November 2016

Film: Triumph des guten Willens

Dokumentarfilm, 2016, 95 Minuten, Farbe, HD-Video

Der vorerst letzte Teil der Reihe Wie erinnern? von Regisseur Mikko Linnemann setzt sich filmisch mit den Texten des Publizisten Eike Geisel (1945-1997) auseinander. Im Zentrum stehen Geisels Kritiken an der deutschen Erinnerungspolitik und seine These über die „Wiedergutwerdung der Deutschen“. Texte Geisels aus den 1990er Jahren, u. a. über die Neue Wache und das Holocaust-Mahnmal in Berlin, kontrastieren die heutigen Bilder der beschriebenen Gedenkstätten. Sie zeigen eine Normalität, die es eigentlich nicht geben dürfte.

Im Anschluss an den Film steht der Regisseur für eine Diskussion zur Verfügung.
Mitveranstalter: VVN/BdA KV Mannheim, AK Antifa Mannheim und SJD Die Falken Mannheim

Mehr zum Film hier: http://gegenfeuer-produktionen.de/subnavi/triumph.html
Beginn 19:30 Uhr. Eintritt frei, Spenden erwünscht.

 


Einladung zum Tag der offenen Türen der Wohnprojekte

Am 17. September 2016 öffnen die drei Wohnprojekte auf dem Turley Areal ihre Türen für interessierte Menschen. 13HektarFreiheit im historischen Kasernengebäude und die zwei Neubauten Umbau² Turley und SWK sind gemeinschaftliche Wohnprojekte im Verbund des Mietshäuser Syndikats. Zudem haben sich die Projekte mit weiteren Initiativen und der Stadt Mannheim über den Runden Tisch gemeinschaftliches Wohnen vernetzt, der an diesem Tag auch Veranstalter ist.

Fritz-Salm-Straße-Sonnenuntergang

Der Tag der offenen Türen startet um 11 Uhr mit einer Begrüßung mit Sektempfang vor den Wohnprojekten. Danach gibt es stündlich Hausführungen in allen drei Projekten, Infostände und Essen.

2016-09-17_tdot_plakatSamstag, 17. September 2016 von 11 bis 15 Uhr
auf dem Turley Areal (Fritz-Salm-Straße / Turleyplatz)

Weitere Infos:


MitSpieler – Ein inklusives Theaterprojekt zum Thema „Nachbarschaft und selbstbestimmtes Wohnen“

Wir freuen uns, dem Theaterprojekt „MitSpieler“ der KulturMacher / Theaterwerkstatt Heidelberg e.V. im Herbst 2016 unsere Räume überlassen zu dürfen.

Aus der Beschreibung: „Das Projekt „MitSpieler“ bringt Menschen mit und ohne Behinderung unter dem Projektthema „Nachbarschaft und selbstbestimmtes Wohnen“ zusammen.

In einem neu geschaffenen Wohnquartier in Mannheim, in dem Menschen mit und ohne Behinderungen gemeinsam leben, wird das Projekt „MitSpieler“ angeboten. Im gemeinsamen Theaterspiel lernen sich die Nachbarn besser kennen und ihren Wünschen und Ideen Raum geben.

Für November ist zum Projektabschluss eine Aufführung geplant.

Weitere Informationen zum Projekt finden sich hier: http://www.kultur-macher.de/projekte/mitspieler-impulse-inklusion-2015/